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Deutscher Meister im Sprint und Keirin 2016

(jes) Eine Woche nach den Spielen in Rio konnte Maximilian sein Desaster an der Copacabana in seiner Heimatstadt Cottbus etwas auspolieren. Im Sprint verteidigte er seinen Titel aus dem vergangenen Jahr, im Keirin holte er sich bereits seinen sechsten Meistertitel.

Beeindruckend war dabei, wie Max seine Titel verteidigte. „Ich habs noch drauf“, beide Erfolge stärkten nach Rio sein Selbstbewusstsein und gaben ihm Erleichterung. Die Quali im Spint sicherte er sich in sehr guten 9,87sec über die 200 Meter. Zum Vergleich: in Cottbus fuhr Max auf einer Betonbahn unter freiem Himmel, in Rio in der Halle auf dem Holzoval: 10,035sec.

Der Finallauf Keirin sah so aus….die Siegerehrung im Sprint so.

Von Cottbus aus ging es gestern nach Birkenwerder in die Klinik. Nach eineinhalb Jahren kam endlich seine Platte vom Schlüsselbein ab. Ein riesengroßes Dankeschön gilt Dr. Karsten Labs, der Max die vergangenen sechs Jahre mehrfach unterm Messer hatte und ihn immer wieder fit bekam.

Die OP ist gut verlaufen. „Gestern bin ich um 7 Uhr in Birkenwerder angekommen, um 7.20 Uhr wurde ich in die OP-Vorbereitung geschoben“, schmunzelte er über seinen Sprint der besonderen Art. Es verlief alles gut, heute fuhr er bereits wieder nach Hause zu seiner Familie. „Ich werde etwas ausschlafen, ok, wenn mich die Kinder lassen:-)…und Samstag geht es ab in den Urlaub.“

Auf die Frage, ob er denn weiter machen wird lachte Max spontan: „Klar. Wie lange werde ich sehen. Doch ich habe mir gezeigt, dass ich es noch drauf habe. Da geht in Zukunft noch einiges.“

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