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Weltcup in Mexiko (4.-7. Dezember 2013)

aus Lausitzer Rundschau (vom 9.Dezember 2013)
 
Was lief bei Maximilian Levys Weltcup-Auftakt schief?
Nach dem enttäuschenden Auftakt im Teamsprint zeigte Levy der Konkurrenz in Mexiko die Zähne. Mit dem Chemnitzer Erdgas-Team und seinen Kollegen Erik Balzer und Sascha Hübner war Levy nur 13. geworden. Levy konstatierte ernüchtert: „Das Ergebnis ist indiskutabel.“ Außerdem musste er noch zuschauen, wie das deutsche Nationalteam ohne ihn einen neuen Weltrekord (41,871 Sekunden) und Gold holten. Levy gab zu: „Wir hatten uns wenigstens einen Platz unter den ersten Acht vorgestellt. Hier haben wir noch ganz viel Arbeit vor uns.“

Wie schlug Levy dann zurück?
In der Sprint-Qualifikation holte er sich in 9,563 Sekunden über 200 Meter den deutschen Rekord und wurde am Ende Fünfter. Zum Abschluss gelang ihm am Samstagabend auch noch der Paukenschlag über die 1000 Meter. In 57,949 Sekunden knackte er als erster Deutscher die von ihm angepeilte magische Marke von einer Minute. Mehr noch: Diese Zeit bedeutete einen neuen Weltrekord – allerdings nur für 20 Minuten, dann war der Franzose Francois Pervis (56,303) noch einmal schneller. Levy war als Zweiter trotzdem glücklich. „Es ist ein tolles Gefühl, diesen Rekord zu brechen, wenn auch nur für kurze Zeit“, so der 26-Jährige. Per Facebook bedankte er sich bei seiner Frau Madeleine sowie seinem Töchterchen Tessa Lynn für die Unterstützung bei seinem Projekt „unter ’ne Minute geht schon“. Levys Fazit: „Ich denke, ich darf stolz sein.“

 

Maximilian auf Facebook am 8. Dezember 2013:

Was zum Teufel war hier heute los?!?!

Ich konnte über die 1000m zunächst in 57,94 den zwölf Jahre alten Weltrekord von Arnaud Tournant knacken und für ca. 20Min. halten, dann kam Francois Pervis u drückte die Marke nochmals nach unten.

Ist schon eindeutig n kuhles Gefühl so einen Rekord zu brechen, wenns auch nur für kurz war. Geblieben ist der Deutsche Rekord, nun auch über diese Strecke.
Desweiteren hab ich es damit geschafft in allen 4 Sprintdisziplinen im Weltcup eine Medaille zu gewinnen.
Ich denke darauf darf ich stolz sein.

Danke an Madeleine und Tessa Lynn für eure Unterstützung im Projekt ‚unter ne Minute geht schon‘!
Ein großes Danke geht auch meinen Freund u Mechaniker Udo Knepper, der in vielen Stunden mit mir an der optimalen Position bastelte, auch wenn die UCI diese nicht genehmigte.

131208_start

Siegerehrung im 1000 Meter Zeitfahren mit dem Franzosen Francois Pervis, der 20 Minuten nach Maximilian den Weltrekord auf 56,303sec. schraubte.

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