2015 – Mein Jahresrückblick

(jes) Wenn Maximilian auf sein Sportjahr 2015 zurück blickt, beginnt er im Jahr davor, denn „das bildete nach Sturz und langer Pause mit dem Wiederaufbau im Herbst die Grundlage für mein Comeback in diesem Jahr.“ Ausdrücklich bedankt er sich bei allen, die ihm in seiner schweren Zeit zur Seite standen. „Die bedingungslose Unterstützung meiner Familie, meiner Sponsoren und vieler Vertreter aus dem Sport zu spüren gab mir jeden Tag neue Kraft. Dafür möchte ich mich bei allen herzlich bedanken.“

Denn einfach wieder aufs Rad zu steigen, um zu trainieren und nach ein paar Wochen Siege einfahren, so einfach gestaltet sich das Sportlerleben zurück in die Weltspitze nicht. Immer wieder musste Maximilian Rückschläge einstecken, wenn sein Körper die Trainingsimpulse nicht wie gewünscht umsetzen konnte. Der Wiederaufbau stellte seine eigenen Anforderungen, das bedeutete „jeden Tag 100 Prozent Hingabe“. Neben dem extremen Training hat auch Maximilian seine Alltagssorgen wie jeder von uns zu lösen, ist Ehemann und Papa. Und hat für sich zu klären wie er damit umgeht, wenn er Zweifler hört, spürt, wie auch im engeren Umfeld des Sports Glaube und Unterstützung vorenthalten werden.

Doch wie heißt es so schön, in solchen Momenten werden neue Helden geboren. Ob Maximilian wieder einer wird, werden uns die Ergebnisse auf seinem Weg zu den Spielen in Rio zeigen. Der Verlauf seiner zurückliegenden zwölf Monate stimmen dafür positiv.

Bei der Weltmeisterschaft im Februar setzte Maximilian ein erstes Achtungszeichen, als er Vierter im Keirin wurde. Im Sommer gewann er den internationalen Großen Preis von Deutschland in Cottbus sowie die Cottbusser Nächte. Im Juni sicherte sich Maximilian die Deutschen Meistertitel im Sprint und Keirin. Die Europameisterschaft im Oktober wurde dann ein reiner Wermutstropfen, seine Ergebnisse blieben völlig indiskutabel. Das Höhentraining in Colorado hatte bis dahin nicht angeschlagen, zudem plagte Maximilian eine Infektion. „Frag mich nicht mehr nach der EM, es war schwer genug, wieder aufzustehen.“

Aufgestanden ist Maximilian. Beim Weltcup in Kolumbien kam er als Vierter im Sprint ein. In Neuseeland stand er Anfang Dezember wieder auf dem Podest, als Dritter im Sprint und Zweiter im Keirin. Seine Formkurve stieg weiter an. In Frankfurt (Oder) gewann er kürzlich den Kreisel, stellte mit 9,98 Sekunden über die 200 Meter fliegend einen neuen Bahnrekord auf

„2015, es ging hoch und runter. Nach den Weltcups und dem Bahnrekord in Frankfurt ist eine Last von mir gefallen. Ich weiß, ich werde es wieder schaffen.“

Schaffen möchte Maximilian im kommenden Jahr seine dritte Teilnahme an Olympischen Spielen und gern mit einer Goldmedaille nach Hause kommen, denn Olympiasieger war er noch nicht. Die Vorbereitung auf die Spiele werden den Tagesablauf bis August 2016 bestimmen, „dem wird sich alles unterordnen“, so Maximilian und verzichtet daher auf sein geliebtes Sechstagerennen im Januar in Berlin. „Ich hoffe, meine Fans sehen es mir nach und wir sehen uns 2017 wieder, dann hoffentlich mit einer neuen Olympiamedaille um den Hals.“

sein 2015 wurde von der internationalen Presse interesiert verfolgt, auch hier in Neuseeland

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in Neuseeland konnte Max nach langem wieder einmal richtig lachen:-)

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